Herzlich willkommen beim Bezirksverband Imker Schwaben e.V.

Eckard Radke, 1. Vorsitzender des Bezirksverbandes Schwaben e.V.

Mit 4.950 aktiven Mitgliedern, die in 11 Kreisverbänden mit insgesamt 123 Imker- bzw. Bienenzuchtvereinen organisiert sind, bilden wir den drittstärksten Bezirksverband innerhalb des LVBI. (Stand: 1.11.2017)

Unser Verbandsgebiet deckt sich mit den politischen Grenzen des Regierungsbezirks Schwaben und erstreckt sich vom Ries im Norden bis nach Oberstdorf im Süden des Oberallgäus. Unsere Mitglieder betreuen zusammen über 35.000 Bienenvölker, die dafür sorgen, dass unsere Kultur- und Wildpflanzen ausreichend bestäubt werden.

Zwei Einrichtungen des Bezirksverbands Imker Schwaben verdienen extra erwähnt zu werden:

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz

Universität Hohenheim mit der Landesanstalt für Bienenkunde gemeinsam mit dem IFOAM Apiculture Forum

Nach Bulgarien, Mexiko, Italien und Argentinien findet die

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz vom 01. - 03. März

erstmals in Deutschland statt. Der diesjährige Austragungsort ist die Universität Hohenheim bei Stuttgart.

Unter dem Thema Imkerei und Honigbiene im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt werden Praktiker und Experten aus aller Welt vom 1. - 3. März die veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Bio-Imkerei diskutieren.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Universität Hohenheim, der dortigen Landesanstalt für Bienenkunde, dem Ökoverband Naturland sowie dem Imkereiforum der IFOAM (internationale Dachorganisation des Ökologischen Landbaus).  Von Freitag bis Sonntag bieten über 40 Referenten aus Praxis und Wissenschaft ein spannendes Programm.

Am Freitag den 1. März geht es um die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Imkerei. Unter anderen wird Walter Haefeker die europäische Agrarpolitik aus der Bienenperspektive beleuchten und Prof Stephan Lorenz von der Universität Jena wird sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit Bienen, als Indikatoren nachhaltiger Entwicklung dienen können. Am Nachmittag referieren Prof. Tautz von der Universität Würzburg und Dr. Rüdiger Recknagel, der Vorstand der AUDI Stiftung Umwelt über mögliche Kooperationen von Wirtschaft und Imkerei. Die Beziehung zwischen Ökologischer Landwirtschaft und Imkerei wird von Prof. Urs Niggli, dem Leiter des Forschungsinstituts für biologischen Landbaus (FiBL) beleuchtet.

Am Samstag den 2. März dreht sich alles um die praktischen Herausforderungen in der ökologischen Imkerei. In Vorträgen und Workshops werden z.B. neue Wege in der Varroa Kontrolle aufgezeigt und Themen wie Reinfektion und Rückstandsproblematik, die Wahl eines guten Aufstellungsplatzes und Fragen des Tierwohls diskutiert. Beispiele der Stadtimkerei, der extensiven Berufsimkerei und genossenschaftlichen Imkerei zeigen alternative Wege auf.

Apitherapie ist das große Thema am Sonntag den 3. März. Hier geht es zum einen darum, was Apitherapie kann, aber auch um die Frage der Qualität der Produkte aus der ökologischen Imkerei.

Parallel zum sehr praxisorientierten Programm findet am Freitag und Samstag auch ein wissenschaftlicher Track in Englisch statt, bei dem neben wissenschaftlichen Themen, auch Erfahrungen aus der Praxis aus Afrika, Ägypten und Südamerika zu Wort kommen.

Nutzen Sie den Erfahrungsaustausch mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Praxis. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite: https://organicapis.uni-hohenheim.de/

Dort geht es auch zur Anmeldung. Der Unkostenbeitrag für die gesamte Konferenz beträgt 120 Euro (für Spätbucher 140,-), für einen Tag 50 Euro (Spätbucher 60,-). Mittagessen und Kaffeepausen sind im Preis inbegriffen.

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreichen Besuch von Imkern und Imkerinnen aus aller Welt.

Manfred Fürst

Koordinator IFOAM Apiculture Forum (IAF)

Die Imkerschule Schwaben leistet mit ihrem umfangreichen Kursangebot hervorragende Nachwuchs- und Schulungsarbeit.

Die Carnica-Reinzuchtbelegstelle Scheppacher Forst wird von vielen Züchtern aus Mittel- und Nordschwaben sehr gerne angenommen.